Herzlich Willkommen, liebe Besucher:innen meiner Website,
 
ich freue mich über Ihr, über Euer Interesse!
Nach längerer und nicht ganz einfacher Zeit, möchte ich gerne meinen Optimismus über die neuerwachten Möglichkeiten unsers kulturellen Lebens teilen. Nicht ohne im Herzen bei denen zu sein, die gerade unter Krieg, Zerstörung und Flucht leiden und deren kulturelles Erbe ausgelöscht und zerstört werden soll!
 
Das Jahr 2022 hat für mich mit einem persönlichen Meilenstein begonnen. Als ich vor einigen Jahren meine Recherchen zu mehr oder weniger vergessenen Komponistinnen begann, konnte ich weder ahnen, dass mich dieses Thema so fesseln, noch dass es jetzt so aktuell sein würde. Unter den unschätzbar großartigen und wundervollen Werken, die mir begegnet sind, hat mich die Musik der amerikanischen Komponistin Amy Beach besonders fasziniert. Ihr widme ich, zusammen mit meinem Klaviertrio, dem Trio Orelon, meine im Januar aufgenommene Debut CD. Zu hören sind unter anderem ihr Klaviertrio op. 150 und die Sonate für Violine und Klavier.
Es gibt für ein junges Ensemble immer die Anforderung und die Herausforderung innovativ zu sein. Das klassische Repertoire, das wir lieben und schätzen, ist schon unendlich oft produziert und veröffentlicht worden. Um so schöner finde ich es, einer Komponistin Stimme zu verleihen, die eben noch nicht im Bewusstsein der Menschen angekommen ist und deren Musik wir genauso lieben!
Die CD erscheint im Sommer bei dem italienischen Label "Da Vinci Classics".
 
Das Projekt "Beethovens Töchter" das wir für BTHVN 2020 ambitioniert gestartet hatten, geht mit weiteren drei Konzerten ins letzte Jahr.
Zusammen mit Marco Sanna, Klavier, kombinieren wir Beethovens Sonaten für Klavier und Violine mit Werken von Helena Munktell, Ethel Smyth und Marguerite Canal.
Und weil das Duo-Repertoire von Beethoven damit ausgeschöpft und unsere Neugier auf Musik von Komponistinnen längst nicht gestillt ist, bin ich sehr glücklich über die Weiterführung und Vertiefung des Projekts mit dem Trio Orelon. Mit sehr vielseitigen, faszinierenden Programmen werden wir in der nächsten Spielzeit in etlichen großen Sälen (u.a. Gewandhaus Leipzig, Laeiszhalle Hamburg, Berliner Philharmonie und Tonhalle Düsseldorf) auftreten.
 
Auch für meine eigene Konzertreihe "KlangRaum Steinfeld" in der Eifel, freue ich mich, nach zwei schwierigen Jahren endlich wieder Konzerte ankündigen zu können, die eine Art kammermusikalische  Tri-O-logie bilden und die ich Ihnen/Euch natürlich besonders ans Herz lege.
 
Im Sommer werde ich mein Studium an der Universität der Künste in Berlin abschließen und damit ein wichtiges Kapitel meiner künstlerischen Ausbildung. Ich bin sehr gespannt, wie es dann weitergeht und freue mich auf neue Kontakte, Projekte, Menschen
und viel Musik!
 
Herzliche Grüße und bis bald im Konzert,
 
Judith Stapf